Ob ich gebetet habe, wenn ich Töpfe geformt habe? Aber gewiss. Der Ton ist nämlich ein lebendiges Wesen, wenn man ihn in die Hand nimmt. Schau ihn dir an. Ein Klumpen, der zu mir sagt: „Mach mich, wie ich bin… mach mich ganz.“
So besprechen wir jeden Schritt, der Ton und ich.

— Hopi-Töpferin


Ich habe schon immer gerne mit den Händen gearbeitet. Als Keramikerin gefiel es mir, Gefässe herzustellen, den Ton zu bearbeiten und etwas zu erschaffen. Ein Gefäss braucht einen Fuss, einen Bauch und manchmal auch Schultern und einen Hals. Das ist die Hülle. Der Inhalt oder der Leeraum entscheidet schlussendlich über die Brauchbarkeit. Ein harmonisches Gefäss entsteht erst, wenn all diese Komponenten aufeinander abgestimmt sind.

Das Zwiegespräch mit dem Innen und Aussen und das Abstimmen der Komponenten zueinander interessierte mich. Damals war es mit dem Ton, heute interessiert es mich bei den Menschen. Wie gelingt es uns, alle Komponenten — den Körper, den Geist und die Psyche — in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen oder dort zu halten? Wie kommen wir zu mehr Wohlbefinden und schliesslich zu mehr Gesundheit?

2018 habe ich mich mit der Ausbildung zur Fussreflexzonentherapeutin an der Heilpraktikerschule Luzern auf den Weg gemacht, um mehr über den menschlichen Körper sowie die Gesundung und Gesunderhaltung zu erfahren. 2020 werde ich abschliessen. Bis dahin freue ich mich auf viele neue Begegnungen und lehrreiche Massagestunden. 

seit 2018 Fachausbildung Fussreflexzonentherapie, Heilpraktikerschule Luzern
seit 2018 Mitarbeiterin Stadtgalerie Bern und Keramikwerkstatt Laurin Schaub
2018 – 2019 Mitarbeiterin Linck Keramik
2008 – 2018 Selbständige Arbeit als Keramikerin
2012 – 2014 Goodlife – Plattform für Keramik, Zürich
2008 – 2011 Galerieassistenz Galerie Susi Brunner, Art Brut, Zürich
2008 Diplom Keramikdesign Fachklasse, Bern

Ich bin Mutter einer vierjährigen Tochter.